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Neues Redaktionsgebäude

Staatliche Subventionen für die taz

Der geplante taz-Neubau in der Friedrichstraße 22 wird mit crica 3,3 Millionen Euro staatlich subventioniert. Es ist ethisch äußerst fragwürdig, wenn eine renommierte Zeitung wie die taz eine so hohe Summe von der Politik annimmt und sich dadurch in gewisser Weise von der Politik abhängig macht. Wes Brot ich ess', des Lied ich sing', sagt der Volksmund. Das oberste Gebot eines Journalisten ist doch, eine klare Distanz zu den Politikern zu wahren. Wenn Geld im Spiel ist, dann hat das immer ein Gschmäckle.

Die Begründung der taz, dass die millionenschweren staatlichen Subventionen im Rahmen des Programms „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ fließen, ist nicht sehr überzeugend. Der demnächst realisierte taz-Neubau liegt in einem sogenannten „sozialen Brennpunkt“, in dem viele Transferleistungsempfänger leben. Die taz hat nicht die Absicht geäußert, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für einige dieser Menschen zu schaffen. Und das taz-Bistro werden sich die armen, meist kinderreichen Familien und Kleinrentner der Südlichen Friedrichstadt sicher nicht leisten können.

Die taz argumentiert weiter, dass eine Mehrheit der Berliner bei der Abstimmung zum „Tempelhofer Feld“ eine Bebauung desselben mit dem Hinweis „es gibt doch noch so viele andere Brachen in der Stadt“ ablehnte. Damit meinten die ökologisch motivierten Bürger jedoch nicht, uralte, seltene Bäume zu fällen und an ihrer Stelle hohe Bürohäuser zu errichten, sondern dringend benötigte, erschwingliche Wohnungen - und zwar unter Einbeziehung der Bäume!

Dass der "grüne" Baustadtrat Hans Panhoff gegen die Baugenehmigung und die damit verbundene Baumfällung keine Einwände erhoben hat, ist unbegreiflich und eine Bankrotterklärung der Kreuzberger Grünen.

embé