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Manager-Gehälter

Mehr Geld für den Vorstand der GEWOBAG

Die Chefs der Berliner Landesbetriebe dürfen sich freuen. Ihre Bezüge stiegen 2011 um durchschnittlich 8,3 Prozent. Die Gehälter der Berliner Arbeitnehmer erhöhten sich um rund 3,2 Prozent.

Der absolute Top-Verdiener war Peter Schnitzler, Finanzgeschäftsführer des landeseigenen Klinikkonzerns Vivantes, mit 630.000 Euro.

Auf dem zweiten Platz landete ausgerechnet Rainer Schwarz, Chef der Flughafengesellschaft, der wegen der mehrmaligen Verschiebung des Eröffnungstermins des Willy-Brandt-Flughafens negativ in die Schlagzeilen geriet. Er verdiente 555.000 Euro.

Ulrich Kissing, Chef der Investitionsbank Berlin, durfte sich über eine Gehaltserhöhung von 14 Prozent auf 521.000 Euro freuen.

Hendrik Jellema, Vorstand der Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG, konnte seine Bezüge um 11 Prozent auf rund 270.000 Euro steigern. Aufsichtsratschef Lutz Freitag begründete die Entscheidung mit den „hervorragenden Führungsleistungen des Vorstandes“. Die GEWOBAG habe sich erfolgreich entwickelt. Die Mieter des Mehringkiezes hoffen seit Jahren auf eine erfolgreiche Entwicklung ihres Quartiers.

Seit langem gibt es immer wieder Kritik an den hohen Manager-Gehältern, da landeseigene Unternehmen im Grunde staatliche Aufgaben erfüllen. Außerdem verdienen die Manager oft mehr als die fachlich zuständigen Senatoren.

Zum Vergleich: Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, erhält ein Jahresgehalt von etwa 150.000 Euro.