Victoria Gazette

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Never ending Story

Projekte des Kunstwelt e.V. am Mehringplatz

Für das vor über zwölf Jahren groß in der Presse angekündigte Projekt DAS ORAKEL VON BERLIN von Bonger Voges und Kristijana Penava, Vorstände des Kunstwelt e.V., existiert die Website www.dasorakelvonberlin.de.

Einen Online-Shop gibt es dort auch. Ob dieser genauso erfolgreich ist wie die Kunst- und Business- projekte, die von dem geschäftstüchtigen Duo Voges/Penava bisher gestartet wurden, ist uns nicht bekannt. 

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Quartiersrat Mehringplatz

Inquisitorisch und karnevalistisch

Quartiersratssitzung am Montag, 6. August. Ein schlechter Tag. Schon bei der Annahme des vom Quartiersmanagement (QM) gefertigten Protokolls zur vorigen Quartiersratssitzung habe ich ein Problem. Es fehlen meine in der letzten Sitzung vorgetragenen Hinweise zu zwei sehr teuren Projekten: Elterncafé und Boxen gegen Gewalt.

Quartiersrat (QR) Conrad Beckert und ich hatten das in der Galilei-Grundschule stattfindende Elterncafé besucht. Es waren keine migrantischen Mütter anwesend. Die Projektdurchführende teilte uns mit, dass an dem Tag zwei türkische Mütter kurz da waren, dass aber auch sonst sehr wenig Frauen kämen, weil das Elterncafé in einer ungemütlichen Ecke der Eingangshalle der Schule, wo es besonders laut ist, stattfindet.

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Sicherheit

Zebrastreifen Franz-Klühs-Straße/Friedrichstraße

Montag, 16. Juli 2012

An: Schramm, Jutta, Planung und Gestaltung von Straßen und Plätzen

Sehr geehrte Frau Schramm,

in Ihrer Email vom 23.06.2011 teilten Sie mir mit, dass ein Zebrastreifen Ecke Friedrichstraße/Franz-Klühs-Straße zwar nicht mehr in 2011, aber ganz sicher in 2012 angelegt werde. Nun sind fast sieben Monate des Jahres 2012 vergangen, von einem Zebrastreifen ist jedoch nichts zu sehen.

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QM am Mehringplatz

Der Mehringplatz - ein hoffnungsloser Fall?

Warum ist es in Deutschland so schwierig, radikale Änderungen durchzusetzen, obwohl die Unwirksamkeit einer Maßnahme offenkundig ist? So ist es jedenfalls beim Thema Quartiersmanagement (QM). Anstatt einen harten Schnitt zu wagen und etwas ganz Neues zu versuchen, wird vom QM Mehringplatz eine Laberrunde nach der andern anberaumt, wo jeder die schlimmen Zustände beklagt, am ineffizienten aktuellen System aber krampfhaft festgehalten wird.

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QM am Mehringplatz

Der Mehringplatz - ein hoffnungsloser Fall?

Warum ist es in Deutschland so schwierig, radikale Änderungen durchzusetzen, obwohl die Unwirksamkeit einer Maßnahme offenkundig ist? So ist es jedenfalls beim Thema Quartiersmanagement (QM). Anstatt einen harten Schnitt zu wagen und etwas ganz Neues zu versuchen, wird vom QM Mehringplatz eine Laberrunde nach der andern anberaumt, wo jeder die schlimmen Zustände beklagt, am ineffizienten aktuellen System aber krampfhaft festgehalten wird.

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Quartiersrat Mehringplatz

Inquisitorisch und karnevalistisch

Quartiersratssitzung am Montag, 6. August. Ein schlechter Tag. Schon bei der Annahme des vom Quartiersmanagement (QM) gefertigten Protokolls zur vorigen Quartiersratssitzung habe ich ein Problem. Es fehlen meine in der letzten Sitzung vorgetragenen Hinweise zu zwei sehr teuren Projekten: Elterncafé und Boxen gegen Gewalt.

Quartiersrat (QR) Conrad Beckert und ich hatten das in der Galilei-Grundschule stattfindende Elterncafé besucht. Es waren keine migrantischen Mütter anwesend. Die Projektdurchführende teilte uns mit, dass an dem Tag zwei türkische Mütter kurz da waren, dass aber auch sonst sehr wenig Frauen kämen, weil das Elterncafé in einer ungemütlichen Ecke der Eingangshalle der Schule, wo es besonders laut ist, stattfindet.

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Anspruch & Realität

Das Quartiersmanagement am Mehringplatz über seine Arbeit
(unser Kommentar in ROT):


Was waren die wichtigsten Aufgaben?

  • Integrative Angebote für alle Bewohner und Bewohnerinnen schaffen, zur  Orientierung, zur Entwicklung neuer Perspektiven und von Eigeninitiative
  • Bildungschancen erhöhen
  • Verbesserung des Wohnumfeldes

Was wurde erreicht?

  • Bewohnertreff: im Vor-Ort-Büro treffen sich Bewohner bspw. zum Frauenfrühstück und zu Gesellschaftsspielabenden
    Das monatliche Frauenfrühstück ist NUR für türkische Frauen gedacht. Integration sieht anders aus!

  • Mitte 2005: Quartiersrat  und Bürgerjury 
    Wer das QM, den Senat oder das Bezirksamt zu oft kritisiert, fliegt raus.

  • EUROPAFESTIVAL als imageaufwertende und standortprofilierende Maßnahme zur Gebietsentwicklung, Einbindung der Gewerbetreibenden
    Das Europafestival gibt es seit fast vier Jahren nicht mehr.

  • Kiezzeitung "franz",(Redaktionsräume kostenlos zur Verfügung gestellt durch den Eigentümer EUCAL)
    War ein Flop und wurde Ende 2010 eingestellt.
    Kosten Juni 2008 bis Dezember 2009: 58.000 Euro
    Kosten 2010: unbekannt
    .

  • Beispiele für Wohnumfeldgestaltung:
    2007 Eröffnung Boulebahn im Theodor-Wolff-Park;
    Blumenkübelallee in der Fußgängerzone;
    Mobiliar für einen Elterntreffpunkt in einer Kita;
    Pflanzaktion mit Grundschulkindern im Theodor-Wolff-Park;
    Audioguide-Geräte für Führungen durch den Kiez, entleihbar im Vor-Ort-Büro (Audioguide-CD von Schülern der Galilei-Grundschule)
    Audioguide-Geräte bzw. Führungen sollen das Wohnumfeld gestalten ??

Richtungsweisende Projekte

  • Open-Air-Veranstaltung mit Kino und Langer Tafel mitten auf dem Mehringplatz

  • Street-Soccer-Turnier

  • Kiezchor und Kiezkabarett - tragen zur Imageverbesserung bei.

  • Trinker-Toilette (richtungsweisend ?) - Das Gartenbauamt hat zusätzlich zu der aus dem QF2 finanzierten und von der GEWOBAG beantragten Dixi-Toilette Bänke und Mülleimer aufgestellt. Der in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entstandene Aufenthaltsort, alternativ zum Mehringplatz, ist für die Betroffenen ein fester Kiezbestandteil geworden.

    Entspricht nicht der Wahrheit: Es wurden NICHT ALLE Beteiligten einbezogen. Die 24 Familien, die direkt am Standort der Alkohol- und Drogenabhängigen wohnen und stark darunter leiden, hat man „vergessen“ zu konsultieren.

    Auf der Internetseite des QM Mehringplatz steht zu diesem Thema unter Projektziele:
    „Aufwertung des Wohnumfeldes“ und „erhöhtes Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl der AnwohnerInnen“

  • Berufsorientierung im Kiez

  • Ich singe deutsch... Fördergelder in Höhe von 58.435 Euro flossen in dieses Programm. In allen Kitas und Schulen lernen die Kinder deutsche Lieder – und zwar kostenlos.

Entstandene Netzwerke

  • Elternnetzwerk an der Galilei-Grundschule

  • Kooperation mit den Stadtteilmüttern

  • Kita-AG - Zusammenarbeit mit der Grundschule; durch QM initiiert und organisiert, trifft sich alle zwei Monate.

  • Seit Mitte 2005: Kiezrunde - tagt einmal im Monat, es wird Kinderbetreuung durch die Stadtteilmütter angeboten
    Zu dieser Kiezrunde kommen seit sechs Jahren nur 5 bis 10 Bewohner und zwar fast immer dieselben. Die Kinderbetreuung erübrigt sich, da die meisten Teilnehmer im Rentenalter sind.

 http://www.quartiersmanagement-berlin.de/Mehringplatz.81.0.html

Kommentar zu den Quartiersrats- und Bürgerjury-Wahlen

Eklatante Wahlverstöße

Schade, es wären die ersten demokratischen Wahlen im Quartier Mehringplatz gewesen. Nach vielen vom QM organisierten pseudodemokratischen Wahlen in der Vergangenheit, bei denen nur die Bewohner kandidieren und wählen durften, die an einem bestimmten Abend anwesend waren, sollten endlich korrekte Wahlen stattfinden.

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Stilblüten

Deutsche Sprache, schwäääre Sprache

QM-Website

Die Blumenkübelallee erfreut seit Jahren Anwohner und Touristen. Sie bietet zur Blühtezeit einen besonders farbenfrohen Hingucker ...

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Wieder andere beobachteten einfach das bunte Treiben, liessen den Nachwuchs bei der Kinderralley starten und genossen das kulturelle Rahmenprogramm ...

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Zum Thema Kiezrunde: "Die offene Runde an freiwilligen und sich stets erweiternden Teilnehmern gibt Impulse und Anregungen, Kritik und Ideen für die Ausgestaltung der Inhalte."

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Kristijana Penava, QM, zum TAGESSPIEGEL am 2.11.2011:

"Seit der Umbenennung in Mehringplatz gibt es eine Abwärtsspirale."

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