Victoria Gazette

Willkommen auf der Victoria Gazette

Werden Sie Mitglied in unserem Bürgerverein
La Belle Alliance e.V.

www.la-belle-alliance.de

 

Vergeudete Fördermillionen

Dead End Mehringplatz

Der Mehringplatz wird von vielen als sprichwörtliches „dead end“ gesehen, abgehängt vom lebhaften Treiben der nördlichen Friedrichstraße. Diese unvorteilhafte Lage hält dringend benötigte Kundschaft für unsere Gewerbetreibenden fern und schreckt andere davon ab, bei uns einen Laden zu eröffnen. Unsere Fußgänger- zone ist nicht nur hässlich - sie ist leblos und langweilig.

Ein mit mehr Leben erfüllter Mehringplatz würde sicher auch durchziehende Touristen öfter zum Verweilen anregen. Ich werde manchmal von ihnen gefragt: „Wo ist Kreuzberg?“ Wenn ich dann sage: „Sie sind bereits in Kreuzberg“, sehe ich tief enttäuschte Gesichter. Diese furchtbare Ödnis soll der angesagte, pulsierende Bezirk Kreuzberg sein?

Weiterlesen: Vergeudete Fördermillionen

Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Gegen Arbeitslosigkeit mit Kletterturm und Fahnenschwingen?

Eines der größten Probleme im Mehringkiez ist die hohe Arbeitslosigkeit, von der besonders viele Jugendliche betroffen sind. Außerdem gibt es eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Hartz-IV-Empfängern.

Dem entgegen zu wirken, kam das Quartiersmanagement (QM) Mehringplatz auf die brillante Idee, ein Europa- festival zu organisieren.

Fördersumme: 20.056 Euro

Projektträger: Kunstwelt e.V., der zufällig auch Träger des QM Mehringplatz ist. (Ein Schuft, wer Böses dabei denkt…)

Weiterlesen: Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Bewertung eines Wohnviertels

Forschung am Mehringplatz

Der Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg und der Stadtteil Zellerau in Würzburg sind Partner des Forschungs- projekts "Images innenstadtnaher Wohnquartiere", das herausfinden will, welche Faktoren entscheidend sind, ob ein Wohnviertel positiv oder negativ eingeschätzt wird. Besonders berücksichtig werden dabei die Themen Energieeffizienz und Gesundheitsförderung. Das Projekt läuft bis Juli 2015 und wird vom Bundes- ministerium für Bildung und Forschung gefördert.
------------------------------------------------------------------------------------------------------

Standort Alkojunkies

QM Mehringplatz erwägt erneute Aufstellung des zweiten Unterstands

Auszüge aus dem Protokoll des QM zur letzten Sitzung der AG „Öffentlicher Raum“ im September 2012: 

-          "Anschaffung eines Zahlenschlosses für das Miet-WC, damit nur die eigentliche Zielgruppe die Toilette benutzen kann." Viereinhalb Monate später gibt es immer noch kein Zahlenschloss. Auf Nachfrage der Alkojunkies beim Quartiersmanagement erhielten sie folgende Antwort: "Das geht nicht so schnell."

-          "Ab ca. 21 Uhr Wechsel der NutzerInnen. Bisher noch keine Kommunikation mit den NutzerInnen nachts." Könnte es sein, dass das QM einem Phantom hinterherjagt?

-         "Zum Umgang mit dem leeren Betonsockel soll geprüft werden, inwieweit ein Rückbau möglich und sinnvoll ist, bzw. andererseits ein neues Wartehäuschen erneut aufgestellt werden kann." Die Chaoten und Vandalen der Umgebung freuen sich schon auf ein neues Objekt, an dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Diese unfassbaren Statements lassen eindeutige Schlussfolgerungen zum intellektuellen Niveau der QM-Verant- wortlichen zu und zeigen wie stur und lernresistent sie sind.

Die Metamorphose des vom Quartiersmanagement Mehringplatz und Bezirksbürgermeister Franz Schulz realisierten „alternativen Standorts“ für Alkojunkies in Bildern:

Alkojunkies 1   Alkojunkies 2
                Unterstand 1 im Januar 2013                                    Unterstand 1 im November 2012

Alkojunkies 3   alkojunkies 5
          Unterstand 1 im September 2012                           Betonsockel von Unterstand 2 im Februar 2011
                                                            

Alkojunkies 4   Alkojunkies 6
   Unterstand 2 nach Brandanschlag im Juli 2010                               Unterstand 2 vor Brandanschlag

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ärger ohne Ende

Pfad ohne Visionär

Unlängst kam eine Fußgängerin direkt vor meinen Augen zu Fall, nachdem sie auf einem in den Boden ein- gelassenen Display ausgerutscht war. Auf dieser Bodenplatte beschreibt der Gründer des Kunstwelt e.V., Bonger Voges, seinen „Pfad der Visionäre“ mit viel Pathos und Eigenlob. Besagte Bodenplatte befindet sich in der Fußgängerzone Mehringplatz/Friedrichstraße, direkt vor dem Supermarkt Kaiser’s. Da es etwas geschneit hatte, war diese spiegelglatte Bodenplatte extrem rutschig. Die gestürzte Dame hat sich glück- licherweise „nur“ das Handgelenk verstaucht.

Weiterlesen: Ärger ohne Ende

Erfolge & Aktionen

Das haben die Bewohner erreicht - ohne/trotz Quartiersmanagement

Ohne bürokratischen Aufwand, ohne horrende Kosten, zum Wohle ALLER Bewohner

1. Nach wiederholten Anfragen unsererseits hat Hilmar Schädel, Chef des Grünflächenamts, mit Schreiben vom 31. März 2011 die Aufstellung von 27 neuen Bänken im Außenring des Mehringplatzes zugesagt. Die Bänke wurden in einer Blindenwerkstatt hergestellt. Die sonnenblumengelben Bänke bringen nun etwas Farbe in das triste Grau des Außenrings.

Weiterlesen: Erfolge & Aktionen

Willkür

Projektvorschlag "kostenlose Mieterberatung" von QM Mehringplatz abgelehnt

Die „Soziale Stadt“ ist ein bundesweit geltendes Programm und man könnte annehmen, dass die Regeln über die Förderfähigkeit eines Projekts für jedes Quartier gleich sind. Dem ist leider nicht so. Ob der Projektvorschlag eines Mehringkiez-Bewohners angenommen wird oder nicht, das wird ziemlich willkürlich vom Quartiers- management (QM) Mehringplatz entschieden. Unterstützt wird das QM dabei von den zuständigen QM- Verantwortlichen im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg (Sebastian Dill) und in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Ralf Hirsch).

Weiterlesen: Willkür

Gremium

Der Quartiersrat muss dringend auf den Prüfstand

Monatelang bestand unser Quartiersrat (QR) nur aus 15 Mitgliedern. In der vom Quartiersrat Mehringplatz beschlossenen Geschäftsordnung steht zwar, dass es mindestens 16 und maximal 17 sein müssen, aber das kümmert unser Quartiersmanagement (QM) wenig. Auch Birgit Berneking, QM-Verantwortliche im Bezirksamt, und Ralf Hirsch, QM-Verantwortlicher in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, scheinen daran keinen Anstoß zu nehmen. Wenn – wie vorgesehen – je ein Vertreter der zweiten Wohnbaugesellschaft und der Jugend- organisation Planquadrat demnächst hinzukommt, wird es insgesamt 18 Quartiersräte geben. Was ist eigentlich eine Geschäftsordnung wert, die man je nach Bedarf einfach missachten beziehungsweise ad hoc ändern kann?

Weiterlesen: Gremium

Gremium (Update)

Der Quartiersrat muss dringend auf den Prüfstand

Monatelang bestand unser Quartiersrat (QR) nur aus 15 Mitgliedern. In der vom Quartiersrat Mehringplatz beschlossenen Geschäftsordnung steht zwar, dass es mindestens 16 und maximal 17 sein müssen, aber das kümmert unser Quartiersmanagement (QM) wenig. Auch Birgit Berneking, QM-Verantwortliche im Bezirksamt, und Ralf Hirsch, QM-Verantwortlicher in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, scheinen daran keinen Anstoß zu nehmen. Wenn – wie vorgesehen – je ein Vertreter der zweiten Wohnbaugesellschaft und der Jugend- organisation Planquadrat demnächst hinzukommt, wird es insgesamt 18 Quartiersräte geben. Was ist eigentlich eine Geschäftsordnung wert, die man je nach Bedarf einfach missachten beziehungsweise ad hoc ändern kann?

Weiterlesen: Gremium (Update)