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Partymeile Blücherplatz

Die Kreuzberger Grünen und ihr gestörtes Verhältnis zur Bürgerbeteiligung

Jedes Jahr zu Pfingsten findet im Anschluss an den Umzug des populären „Karneval der Kulturen“ ein 4-tägiges Straßenfest zwischen Blücherplatz und Zossener Straße statt. Nun soll vom 22. bis 24. August auch wieder das "Festival gegen Rassismus" am Blücherplatz stattfinden.

Die dortigen Bewohner sind selbstverständlich für Kulturenvielfalt und missbilligen Rassismus jeglicher Art, doch sie wollen nicht mehr unter den unerträglichen Begleiterscheinungen dieser Straßenfeste leiden. Denn leider respektieren viele Besucher dieser Straßenfeste nicht deren Nachtruhe – bis in die frühen Morgenstunden wird getrommelt und geschrien.

Der Mehringplatz wird von vielen Festbesuchern als öffentliches Urinal missbraucht, überall liegen Abfälle, zerbrochene Bier- und Weinflaschen. Der Gestank ist unerträglich, an den Glasscherben können sich Gehbehinderte, Kinder und Haustiere verletzen.

Trotz strenger Vorgaben durch das Ordnungsamt drehen viele Standbesitzer ihr Soundsystem kurz nach den Kontrollen wieder auf volle Lautstärke. Das Wummern der Bässe ist im ganzen Mehringkiez, in dem viele kinderreiche Familien leben und sich ein 11-stöckiges Seniorenwohnhaus befindet, zu vernehmen. Kleine Kinder, alte Menschen und Kranke brauchen aber zur Erholung einen ungestörten Schlaf - mittags und natürlich auch nachts.

Die Bewohner baten das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg mehrmals, Straßenfeste am Blücherplatz nicht mehr zu genehmigen bzw. in unbewohnte Gebiete zu verlagern, wie z. B. den Gleisdreieckpark. Keine Reaktion. Generell sollte ein Bezirksamt nach demokratischen Grundsätzen handeln und vor Erteilung einer Genehmigung Rücksprache mit den betroffenen Bürgern halten.

Ausgerechnet die Grünen, die immer behaupten, die Bürger an wichtigen Entscheidungen teilhaben zu lassen, stellen diese einfach vor vollendete Tatsachen. Proteste gehen ins Leere. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann kümmern die Klagen der kinderreichen Migrantenfamilien, der Kranken und alten Leute wenig. Anstatt mit den Bewohnern zusammen eine Lösung zu suchen, stellt sie diese einfach als Spaßverderber hin.

Als der freundliche, aber blasse Bezirksbürgermeister Franz Schulz letztes Jahr in Pension ging, hofften die Mehringkiezbewohner auf eine entscheidungsfreudige, bürgernahe Nachfolgerin, die den Dialog mit den Bewohnern sucht und frischen Wind ins vor sich hin wirtschaftende Bezirksamt bringt. Sie wurden bitter enttäuscht.

Wichtige Entscheidungen werden endlos hinausgezögert, das Informationsfreiheitsgesetz wird mit Füßen getreten und für Pseudokunstwerke wie den Pfad der Visionäre verteilt Hans Panhoff, Stadtrat des hochverschuldeten Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, gegen den Willen der Bewohner und der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum locker 138.000 Euro an einen dubiosen Künstler mit blendenden Kontakten in die Lokalpolitik.

Petition unterzeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-genehmigung-fuer-strassenfeste-ohne-vorherige-ruecksprache-mit-den-betroffenen-bewohnern

Mehr Infos unter: http://ohrenvollnervenblank.de/2014.htm

Embé