Victoria Gazette

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Freie Träger

Lizenz zum Gelddrucken

Das muss man sich mal vorstellen: Das bettelarme Berlin zahlt für Kita-Erzieher, die es gar nicht gibt, sechs Millionen Euro und zwar deshalb, weil die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft einfach ihrer Kontrollfunktion nicht nachkommt. Und das, obwohl Unregelmäßigkeiten schon lange bekannt waren. Das ist ein Skandal ohnegleichen.

Nun gingen durch die Hände der 34 Berliner Quartiersmanagements, die von freien Trägern geführt werden, in den letzten Jahren circa 260 Millionen, also mehr als eine Viertelmilliarde Euro. Wenn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ihre Kontrollfunktion so ernst nimmt wie die Kollegen aus dem Ressort Bildung, Jugend und Wissenschaft, dann kann einem nur angst und bange werden.

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Kiezrunde Mehringplatz

Der Rentnerklub

Seit circa sieben Jahren organisiert das Quartiersmanagement (QM) Mehringplatz eine monatliche Kiezrunde, zu der alle Bewohner und Gewerbetreibende des Gebiets Mehringplatz eingeladen sind. Laut QM-Internetseite bildet die Kiezrunde „einen wichtigen und steten Bezugspunkt innerhalb der Quartiersarbeit. Die offene Runde an freiwilligen und sich stets erweiternden (!) Teilnehmern gibt Impulse und Anregungen, Kritik und Ideen für die Aus- gestaltung der Inhalte“.

Das klingt interessant. Aber warum gehen von den 5.360 Bewohnern nur fünf bis zwölf Leute hin? Und fast immer nur die gleichen. Von den Teilnehmern ist kaum einer unter 60, junge Leute oder Bewohner mit migrantischem Hintergrund sucht man dort vergebens. Ein gemütlicher Rentnertreff bei Tee, Kaffee und Keksen.

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Mietervertretung

Der Ver-Mieterbeirat vom Mehringplatz

Zwei Jahre lang drängte ich unseren Vermieter, die GEWOBAG Wohnungsbau-AG, am Mehringplatz wieder einen Mieterbeirat zu etablieren. Mitte 2011 war es dann so weit: es wurden Wahlen abgehalten. Da ich die meisten Stimmen bekam, wurde ich Vorsitzende des Mieterbeirats.

Ich freute mich auf diese neue Aufgabe, da ich die problembehaftete Beziehung vieler Mieter zur GEWOBAG verbessern und helfen wollte, Mieterwünsche vorzutragen und durchzusetzen. Die Mieterbeiratssitzungen sollten öffentlich sein, um den Bewohnern Gelegenheit zu geben, die Arbeitsweise des Mieterbeirats zu verfolgen.

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QM & QR

Abschaffung der prächtig verdienenden Quartiersmanagements

Jeden Monat überweist der Berliner Senat über eine halbe Million Euro an die Berliner Quartiers- managements allein für deren Verwaltung - ohne Büromiete.

Das Programm SOZIALE STADT ist an und für sich eine gute Sache. Das Problem ist jedoch die Umsetzung durch die privaten Quartiersmanagements (QM), die daran prächtig verdienen.

Die QMs stehen in einem Interessenkonflikt. Wenn sich die Situation in den sogenannten Problembezirken zu schnell verbessert, werden sie überflüssig und verlieren dadurch den Zugriff auf die Fördertöpfe.

Laut Auskunft der Presseabteilung der Senatsverwaltung kassierten die 34 Berliner QMs in 2011 für ihre Verwaltung 6,9 Millionen Euro, das sind 203.000 Euro pro QM. Demzufolge überwies der Senat jeden Monat die stolze Summe von 575.000 Euro an die Berliner Quartiersmanagements nur für deren Verwaltung. Die großflächigen Büros stellt das Bezirksamt den QMs kostenlos zur Verfügung - den dadurch entstehenden Mietausfall trägt der Steuerzahler.

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soziale-stadt-retten.de

Die Pfründe der Quartiersmanagements retten

Kommentar von Margit Boé

Wer hinter der Aktion steckt, wird beim Lesen der Internetseite www.soziale-stadt-retten.de sofort klar. Dort steht: Die Städtebauförderung muss unbedingt weiter sozial und auf die Menschen ausgerichtet bleiben. Daher hat der Arbeitskreis Berliner Quartiersmanagement-Beauftragter (AKQ) diese Kampagnen-Webseite ins Leben gerufen und verantwortet sie.“

Seit mehreren Jahren gibt es in Deutschland die privat geführten, so genannten Quartiersmanagements (QM), 34 davon befinden sich in Berlin. Laut Auskunft der Pressestelle der Senatsverwaltung für Stadt- entwicklung haben die Berliner QMs im Jahr 2011 – also in nur einem Jahr –  rund 6,9 Millionen Euro allein für ihre Verwaltung kassiert. Hinzu kommen noch 302.000 Euro, die die Berliner QMs für ihre „Öffentlich- keitsarbeit“ ausgeben dürfen. Bei diesen Beträgen versteht man, warum die QMs so besorgt über Kürzun- gen der Fördersumme durch den Bund sind. Lukrative Fördertöpfe sehen die Quartiersmanagements bzw. deren Träger  nicht gerne schrumpfen.

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Erfolge & Aktionen

Das haben die Bewohner erreicht - ohne/trotz Quartiersmanagement

Ohne bürokratischen Aufwand, ohne horrende Kosten, zum Wohle ALLER Bewohner

1. Nach wiederholten Anfragen unsererseits hat Hilmar Schädel, Chef des Grünflächenamts, mit Schreiben vom 31. März 2011 die Aufstellung von 27 neuen Bänken im Außenring des Mehringplatzes zugesagt. Die Bänke wurden in einer Blindenwerkstatt hergestellt. Die sonnenblumengelben Bänke bringen nun etwas Farbe in das triste Grau des Außenrings.

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Willkür

Projektvorschlag "kostenlose Mieterberatung" von QM Mehringplatz abgelehnt

Die „Soziale Stadt“ ist ein bundesweit geltendes Programm und man könnte annehmen, dass die Regeln über die Förderfähigkeit eines Projekts für jedes Quartier gleich sind. Dem ist leider nicht so. Ob der Projektvorschlag eines Mehringkiez-Bewohners angenommen wird oder nicht, das wird ziemlich willkürlich vom Quartiers- management (QM) Mehringplatz entschieden. Unterstützt wird das QM dabei von den zuständigen QM- Verantwortlichen im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg (Sebastian Dill) und in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Ralf Hirsch).

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Kostenlose Patientenberatung

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD): neutral und kostenfrei

Die UPD versteht sich als Wegweiser und Lotse durch das Gesundheitssystem. Sie möchte Patienten stärken und dazu befähigen, ihre Interessen wahrzunehmen und eigenständig zu handeln. Sie bietet Ratsuchenden eine neutrale und von Krankenkassen, Ärzten, Therapeuten etc. unabhängige Beratung, Information und Unterstützung.

Die UPD ist für alle Ratsuchenden da, die vor, während oder nach einer Behandlung Klärungsbedarf haben. Sie berät Gesunde und Kranke sowie  deren Angehörige, allgemein Interessierte, Versicherte und Nichtversicherte.

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Patientenberatung für Migranten

Kostenlose Patientenberatung spricht auch Türkisch und Russisch

Türkisch- und russischsprachige Ratsuchende können sich telefonisch in ihrer Muttersprache zu Gesundheitsfragen beraten lassen.

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hat ein Angebot für Migranten ins Leben gerufen. Das aus Fördermitteln des Verbands der privaten Krankenversicherung finanzierte Zusatzangebot der UPD umfasst die persönliche Patientenberatung vor Ort sowie den Betrieb bundesweiter und kostenfreier Beratungshotlines in türkischer und russischer Sprache.

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