Victoria Gazette

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Deutsch für Ausländer

Galilei-Grundschule und QM boykottierten kostenlosen Deutschkurs für Migranten

In 2007 unterbreitete ich dem Quartiersmanagement (QM) Mehringplatz einen Projektvorschlag. Ich erklärte mich bereit, einmal pro Woche einen zweistündigen Deutschkurs für ausländische Bewohner des Mehringkiezes durchzuführen. Da die Mittel begrenzt waren, verzichtete ich auf zwei Drittel meines üblichen Honorars.

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Anspruch & Realität

Das Quartiersmanagement am Mehringplatz über seine Arbeit

(unser Kommentar in ROT):

 
Was waren die wichtigsten Aufgaben?

  • Integrative Angebote für alle Bewohner und Bewohnerinnen schaffen, zur  Orientierung, zur Entwicklung neuer Perspektiven und von Eigeninitiative
  • Bildungschancen erhöhen
  • Verbesserung des Wohnumfeldes

 
Was wurde erreicht?

  • Bewohnertreff: im Vor-Ort-Büro treffen sich Bewohner bspw. zum Frauenfrühstück und zu Gesellschaftsspielabenden
    Das monatliche Frauenfrühstück ist NUR für türkische Frauen gedacht. Integration sieht anders aus!

  • Mitte 2005: Quartiersrat  und Bürgerjury 
    Wer das QM, den Senat oder das Bezirksamt zu oft kritisiert, fliegt raus.

  • EUROPAFESTIVAL als imageaufwertende und standortprofilierende Maßnahme zur Gebietsentwicklung, Einbindung der Gewerbetreibenden
    Das Europafestival gibt es seit fast vier Jahren nicht mehr.

  • Kiezzeitung "franz",(Redaktionsräume kostenlos zur Verfügung gestellt durch den Eigentümer EUCAL)
    War ein Flop und wurde Ende 2010 eingestellt.
    Kosten Juni 2008 bis Dezember 2009: 58.000 Euro
    Kosten 2010: unbekannt
    .

  • Beispiele für Wohnumfeldgestaltung:
    2007 Eröffnung Boulebahn im Theodor-Wolff-Park;
    Blumenkübelallee in der Fußgängerzone;
    Mobiliar für einen Elterntreffpunkt in einer Kita;
    Pflanzaktion mit Grundschulkindern im Theodor-Wolff-Park;
    Audioguide-Geräte für Führungen durch den Kiez, entleihbar im Vor-Ort-Büro (Audioguide-CD von Schülern der Galilei-Grundschule)
    Audioguide-Geräte bzw. Führungen sollen das Wohnumfeld gestalten ??

Richtungsweisende Projekte

  • Open-Air-Veranstaltung mit Kino und Langer Tafel mitten auf dem Mehringplatz

  • Street-Soccer-Turnier

  • Kiezchor und Kiezkabarett - tragen zur Imageverbesserung bei.

  • Trinker-Toilette (richtungsweisend ?) - Das Gartenbauamt hat zusätzlich zu der aus dem QF2 finanzierten und von der GEWOBAG beantragten Dixi-Toilette Bänke und Mülleimer aufgestellt. Der in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entstandene Aufenthaltsort, alternativ zum Mehringplatz, ist für die Betroffenen ein fester Kiezbestandteil geworden.

    Entspricht nicht der Wahrheit: Es wurden NICHT ALLE Beteiligten einbezogen. Die 24 Familien, die direkt am Standort der Alkohol- und Drogenabhängigen wohnen und stark darunter leiden, hat man „vergessen“ zu konsultieren.

    Auf der Internetseite des QM Mehringplatz steht zu diesem Thema unter Projektziele:
    „Aufwertung des Wohnumfeldes“ und „erhöhtes Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl der AnwohnerInnen“

  • Berufsorientierung im Kiez

  • Ich singe deutsch... Fördergelder in Höhe von 58.435 Euro flossen in dieses Programm. In anderen Kitas und Schulen lernen die Kinder deutsche Lieder – und zwar kostenlos.

Entstandene Netzwerke

  • Elternnetzwerk an der Galilei-Grundschule

  • Kooperation mit den Stadtteilmüttern

  • Kita-AG - Zusammenarbeit mit der Grundschule; durch QM initiiert und organisiert, trifft sich alle zwei Monate.

  • Seit Mitte 2005: Kiezrunde - tagt einmal im Monat, es wird Kinderbetreuung durch die Stadtteilmütter angeboten
    Zu dieser Kiezrunde kommen seit sechs Jahren nur 5 bis 10 Bewohner und zwar fast immer dieselben. Die Kinderbetreuung erübrigt sich, da die meisten Teilnehmer im Rentenalter sind.

Sozialgefüge im Sozialen Wohnungsbau

Verbesserung des Sozialgefüges im Sozialen Wohnungsbau

Der Senat hat eine Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer zur Kenntnis genommen, das bis zum 31. Dezember 2011 befristete bisherige „Maßnahmenprogramm zur Sicherung und Verbesserung des Sozialgefüges im Bestand der Großsiedlungen des Sozialen Wohnungsbaus“ bis zum 31. Dezember 2013 weiterzuführen. Die Vorlage wird vor Beschlussfassung dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet.

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Soziale Wohnraumförderung

Einkommensgrenzen bei der sozialen Wohnraumförderung bleiben weiterhin bestehen

Mit der vom Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, eingebrachten Senatsvorlage sollen die bis zum 31. Dezember 2011 befristeten Ausführungsvorschriften zur Prüfung der Einkommensverhältnisse bei der Förderung und Vermietung von Sozialwohnungen verlängert und aktualisiert werden.

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Schulessen

Am Schulessen wird nicht gespart

Der Berliner Senat zahlt den Bezirken insgesamt 25 Millionen Euro für das Schulessen. Das Essen kostet die Bezirke pro Schüler und Essen im Durchschnitt 1,90 €. Diese Summe wird jährlich aus dem Mittelwert aller tatsächlichen Kosten in den Bezirken errechnet und vom Senat erstattet. Es ist zu hoffen, dass die Bezirke mit diesen Geldern verantwortungsvoll umgehen, und die Kinder dafür ein gutes Essen bekommen.

Zusätzlich werden Eltern durch das Bildungs- und Teilhabepaket bei den Kosten für das Schulessen mit fast 2,5 Mio Euro entlastet.