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Soziale Stadt Berlin

Programmfinanzierung und Fondsstruktur 2014 bis 2020

In der neuen Förderperiode gibt es vier Fonds. Für das Programmjahr 2014 stehen 17 Millionen Euro zur Verfügung. 

Aktionsfonds (Einsatz ab HJ 2015):  

Für jedes Quartier wird jährlich von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 10.000 € zur Verfügung gestellt. Gefördert werden kurzfristige und schnell sichtbare Aktionen im Quartier bis zu 1.500 €. Ziel ist direkte Aktionen des freiwilligen Engagements zu unterstützen.

Die Aktionen müssen den Zielsetzungen des Quartiers sowie des Programms Soziale Stadt entsprechen und insbesondere auf die Förderung der Nachbarschaft und Bewohneraktivierung und -beteiligung ausgerichtet sein. Antragsberechtigt sind Bewohner sowie Kiezakteure. Die Entscheidung über die Mittelvergabe erfolgt durch die Bürgerjury. Im Haushaltsjahr 2014 gilt noch die Förderhöhe von bis zu 1.000 € pro Vorhaben. Die Änderung tritt hier erst 2015 in Kraft.

Projektfonds:

Die Höhe der Fördermittel, die im Quartier zur Verfügung stehen, wird jährlich vorab durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bekannt gegeben. Gefördert werden Projekte mit in der Regel  mehrjähriger Laufzeit ab 5.000 €.

Ziel des Fonds ist die Umsetzung von nachhaltig wirkenden, strukturfördernden Maßnahmen zur Erreichung der Handlungsziele in den festgelegten Quartiersmanagement-Gebieten. Bevor es in die Konkretisierung von Projekten geht, erfolgt eine  Bedarfsermittlung für grobe Projektvorstellungen unter Beteiligung der Bewohnerschaft, den Akteuren, den Partnern der Gebietsentwicklung, dem Quartiersrat und den bezirklichen Fachämtern vor Ort. Diese ermittelten Handlungsbedarfe werden im Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept des Quartiersmanagements dargestellt. Die Trägerauswahl erfolgt durch die Steuerungsrunde, Quartiersratsmitglieder können in diesem Prozess mitwirken.

Baufonds:

Die Höhe der Fördermittel, die für den Baufonds zur Verfügung stehen, wird vorab durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bekannt gegeben. Gefördert werden Bauprojekte ab 50.000 €, die zur nachhaltigen Stabilisierung und Entwicklung in den festgelegten Quartiersmanagement-Gebieten dienen.

Die Bedarfsermittlung der baulichen Investitionen erfolgt unter Beteiligung der Bewohnerschaft, den Akteuren, den Partnern der Gebietsentwicklung, dem Quartiersrat und den bezirklichen Fachämtern vor Ort.  Diese ermittelten Handlungsbedarfe werden im Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept des Quartiersmanagements dargestellt. Die Auswahl der zu realisierenden Projekte erfolgt in einem transparenten Verfahren durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Netzwerkfonds:

Die Höhe der Fördermittel, die für den Netzwerkfonds zur Verfügung stehen, wird vorab durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bekannt gegeben. Gefördert werden Projekte mit mehrjähriger Laufzeit ab 50.000 €.

Zur nachhaltigen Stabilisierung und Entwicklung der Aktionsräume und der außerhalb dieser Räume liegenden Quartiersmanagement-Gebiete werden in Kooperation mit verschiedenen Partnern bewährte und strukturfördernde Maßnahmen aus den Quartiersmanagement-Gebieten von der Quartiersebene auf eine quartiers- und bezirksübergreifende Ebene übertragen.

Die bezirklichen Förderstellen schlagen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die gemeinsam entwickelten Projekte mit Prioritätensetzung vor. Bezirksübergreifende Projekte, sowie Projekte gemeinsam mit anderen Hauptverwaltungen, die auf gesamtstädtische Entwicklungen reagieren, können ebenfalls vorgeschlagen werden. Die Auswahl der zu realisierenden Projekte erfolgt in einem transparenten Verfahren durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.