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Baumfällungen auf dem Grundstück Friedrichstraße 20-22

Kommentar zur Pressemitteilung von Baustadtrat Hans Panhoff

In der Pressemitteilung von Hans Panhoff steht u.a.: "Bei der Aufstellung dieses Plans wurden die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange, u.a. die Naturschutzbehörde, mit einbezogen."

Merkwürdig. Am 10.9.2014 schickte ich eine Email an Herrn Münnich, den Leiter des Naturschutzamtes Friedrichshain-Kreuzberg, mit der Frage, ob es eine Fällgenehmigung für die 15 Bäume auf dem Grundstück Friedrichstraße 20-22 gebe. Die Antwort: "Wir haben dafür keine Genehmigung erteilt und auch keinen Antrag erhalten."

Baustadtrat Panhoff scheint nicht nur mit den Bewohnern, sondern auch mit seinen Kollegen im Bezirksamt ein Kommunikationsproblem zu haben. Wir erinnern uns: Beim Projekt "Pfad der Visionäre" änderte er laufend seine Meinung und "vergaß" dabei, seine Kollegin, Kultur- und Finanzstadträtin Jana Borkamp, zu informieren.

Weiters schreibt Panhoff: "Es gab während der Beratungen, bei der es Bürgerbeteiligung gab, keine Einwände, die sich auf die dort befindlichen Bäume bezogen und deren Schutz gefordert haben."

Ist es nicht ein Armutszeugnis für einen GRÜNEN Politiker, wenn er gegen das Fällen von 15 alten Bäumen keine Einwände hat? Er war doch bei den Beratungen dabei!

Die Bewohner konnten natürlich keine Einwände vorbringen, da sie leider nicht informiert waren. Sie können doch nicht täglich alle Zeitungen und Pressemitteilungen des Bezirksamtes durchforsten, um zu erfahren, ob irgendwo Bäume gefällt werden. Das ist doch absurd!

Warum hat Panhoff eigentlich nicht das Quartiersmanagement Mehringplatz oder den Sanierungsbeirat informiert?